LEADER bleibt erhalten.
Jedoch weitere Anstrengung notwendig, weil neuer Betrag noch unklar ist
Der Kampf um das EU Programm LEADER hat sich gelohnt. Nach dem am Mittwoch von der Europäischen Kommission veröffentlichten Vorschlag zur mehrjährigen Finanzplanung bleibt das Programm erhalten, und es wird auch weiterhin wie bisher Teil der gemeinsamen Agrarpolitik sein, die auch die Förderung des ländlichen Raums umfasst.
„Ich bedanke mich bei allen, die in den letzten Wochen engagiert, dafür gekämpft haben“, dies erklärte Peter Liese.
In den letzten Monaten gab es Diskussionen, ob LEADER erhalten bleibt oder, wie viele andere EU-Programme, in einem großen neuen Wettbewerbsfonds verschwindet. Die Mitglieder der lokalen Aktionsgemeinschaften in unserer Region hatten sich sehr für den Erhalt engagiert. Peter Liese hatte unter anderem an Ursula von der Leyen geschrieben und mit Bundeskanzler Friedrich Merz, Ministerpräsent Hendrik Wüst und dem Haushaltskommissar Piotr Serafin über die Frage gesprochen.
Die Arbeit ist allerdings nach Auskunft des heimischen Abgeordneten noch nicht beendet.
„Leider ist nicht klar, wie das Programm in Zukunft finanziell ausgestattet sein wird. Deswegen müssen wir weiter am Ball bleiben. LEADER ist eines der erfolgreichsten Programme der Europäischen Union überhaupt. Ich finde es extrem wichtig, dass hier Projekte die Ehrenamtliche erarbeiten und die gemeinsam vor Ort beschlossen werden, mithilfe von EU und Landesmittel unterstützt werden können“, betont Peter Liese.
